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Beziehungsprobleme

Die Partnerschaft in Gefahr?

 „Es sind die kleinen Rechthabereien, die eine große Liebe zermürben“ © Max Frisch. Es gibt nicht nur schöne Zeiten, in denen alles harmonisch abläuft, man sich der Liebe des Partners gewiss ist und Leidenschaft im Überfluss existiert. Eine perfekte Beziehung gibt es nicht. Es gibt immer kleine Konfliktherde. Ein Streit gehört zu einer Beziehung dazu. Er ist ein Teil des sich aufeinander Beziehens, ein Teil einer lebendigen Partnerschaft. Das Leben verläuft nicht linear. Lebensumstände verändern sich, Mann/Frau verändert sich. Es gibt problematische Phasen in denen sich ein kleiner Umweg oder auch ein Schritt zurück lohnt. So ist es auch in einer Beziehung. Eine Partnerschaft wird immer beeinflusst von äußeren Faktoren oder auch dem körperlichen Wohlbefinden jedes einzelnen. Beides können Auslöser für Beziehungsprobleme sein. Stressige Phasen im Berufsleben führen zu wenig gemeinsamer Zeit und damit häufig auch zu Missverständnissen und Kommunikationsproblemen. Die Basis der meisten Beziehungsprobleme. Der Alltag kann Langeweile mit sich bringen. Laufen doch die meisten Prozesse immer nach dem gleichen Schema ab. Kontinuität und immer gleiche Abläufe mögen  im Beruf  hilfreich sein, doch in einer Beziehung führen sie schnell zu Langeweile und weniger Nähe und Intimität. Was macht denn dann noch  eine Beziehung aus,  wenn alles immer gleich ist? Wo bleibt das lebendige aufeinander beziehen? Eine Beziehung benötigt Abwechslung und Aufregung. Leben nach dem immer gleichen Prinzip wird mit der Zeit langweilig. Solche Phasen können gefährlich werden, münden sie doch häufig in Seitensprüngen. Beziehungsprobleme können jedoch auch durch äußere Umstände auftreten. Ein sich nicht erfüllender Kinderwunsch kann eine starke Belastung für eine Partnerschaft werden. Ein Partner der nicht über seine Ängste und Sorgen spricht, dem man aber anmerkt, dass etwas nicht stimmt kann das Gleichgewicht stören. Das Vertrauen geht verloren und eine Beziehung ohne Vertrauen zu führen ist äußerst schwierig.

Fehler in einer Beziehung?

Eine Krise in einer Partnerschaft ist nichts Außergewöhnliches. Insbesondere, wenn die Beziehung lange anhält. Mann/Frau verändert sich, entdeckt neue Seiten in sich. Diese Veränderung bedingt eine neues aufeinander Beziehen. Bleibt dieses aus, dann lebt man bestenfalls noch nebeneinander her. Ein häufiger Fehler der vermeidbar ist, ist mangelnde Kommunikation. Ein Austauschen über die wirklichen Themen die einen Bewegen ist wichtig. Damit gibt man dem Partner dann die Möglichkeit in die Entwicklung mit einbezogen zu werden. Nicht zuhören ist ein anderes Problem. Beides verschlimmert die Beziehung ungemein. Kommunikation ist zwar wichtig für eine Beziehung, doch zu viele immer die gleichen Diskussionen können das Problem auch eher verschlimmern als lösen. Es werden Zusagen gemacht, nicht eingehalten und das Ritual beginnt von neuem. Dieses Verhalten deutet darauf hin, dass es eigentlich um etwas anderes geht. Reines Hoffen wird nicht reichen um in eine Beziehungskrise unbeschadet zu überstehen. Liebe ist auch Arbeit, also gilt es sich um sich und dem Partner ehrlich zu bemühen und sich gegenseitig zu achten.

Wege aus einer Beziehungskrise

Es gibt verschiedene Möglichkeiten schwierige Phasen in einer Partnerschaft zu meistern. Es gibt kein allgemeingültiges Rezept, das bei allen Menschen passt und Erfolg verspricht, dafür sind die Menschen zu unterschiedlich. Es gibt einige Grundlagen die sich bewährt haben um Beziehungsprobleme zu klären und zu überwinden. Das wichtigste ist eine gute Kommunikation. Das bedeutet den Anderen zuzuhören und Verstehen zu wollen. Wenn es möglich ist über alles offen und ehrlich zu sprechen. Sich auch trauen seine Bedürfnisse auszusprechen. Vielleicht mal auf das Rechthaben verzichten. Mal probieren die Welt mit anderen Augen zu sehen und auf dieser Basis nach einer neuen und gemeinsamen Sicht zu suchen. Es ist essenziell nicht aufzugeben. Ein Kampf für eine gemeinsame Zukunft lohnt sich immer.
Coaching Jörg Rogalka